So funktioniert die Videoübertragung:

  Verwendete Hardware:

  ü      Camcorder mit Mini – DV

ü      Cinchkabel

ü      Audio-Video Sende-/Empfänger System ( analog, Baumarktqualität ! )

ü      Videorekorder  (mit Festplatte )

ü      Fernsehapparat

ü      Scartkabel

  Damit der zur Bild- und Ton- Übertragung verwendete Camcorder im Dauerbetrieb arbeitet, muss die Mini-DV entfernt werden. Dann geht die Kamera NICHT in den automatischen Sparbetrieb und schaltet sich somit auch nicht ab. – Das war der große Trick, der nicht in der Betriebsanleitung steht. Leider hat das der Motor des Laufwerks nicht ausgehalten. Die Kamera tut zwar noch immer ihren Dienst, ist aber als Aufzeichnungsgerät leider nicht mehr zu gebrauchen. Nachahmer : bitte Vorsicht; das wird sonst teuer !

 Eine direkte Verkabelung des Camcorders mit dem Videorekorder bzw. dem Fernsehgerät wäre wegen der langen Strecke und der notwendigen Überbrückung eines Stockwerks sehr aufwändig gewesen. Wir haben auch den Versuch, mit einer preiswerteren Überwachungskamera zu übertragen, verworfen: die Qualität ist nach unserer Ansicht – und insbesondere nach fachmännischer Meinung der Schüler ( O-Ton: „wos is’n des für a grindigs Buidl ?“ ) – unzureichend.

 

Deswegen wurde eine analoge Funkstrecke unter Verwendung eines Camcorders zum Fernsehgerät aufgebaut:

Der Weg vom Falkenhorst im Dachgeschoß bis in die Aula unserer Schule ist aber sehr lang. Das schafft kein preiswerter Sender. Deswegen wird das analoge Signal des Camcorders mit ca. 25 m langen Cinch-Kabeln bis zum Sender geführt, der auf dem Dachboden über der Aula liegt.

Die Funkstrecke zum Empfänger in der Aula, die sich ein Stockwerk tiefer befindet, ist somit recht kurz, und das ankommende Signal entsprechend gut.

Der Camcorder lässt sich mit der IR-Fernsteuerung bedienen. Wir können so dessen Zoomfunktion nutzen.

 Das Videosignal wird in den Videorekorder, der eine Aufnahmekapazität von 36 Stunden ( bei bester Qualität ) hat, eingespeist. Ein Scartkabel verbindet den Rekorder mit dem Fernsehapparat. Somit kann das ankommende Bild auch über längere Zeiträume hinweg aufgezeichnet und gleichzeitig auf dem Fernsehgerät betrachtet werden.

Interessante Szenen werden vor Ort auf eine DVD gebrannt. Teile davon können dann z. B. als Video – Clip hier auf der Homepage veröffentlicht werden.

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